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Bürgerpreis an die Gülser-Mosel-Skater
In einer Feierstunde im Rathaus wurden die Gülser-Mosel-Skater mit dem Bürgerpreis 2007 ausgezeichnet.
Oberbürgermeister und Landrat würdigen den Einsatz von Menschen aus Koblenz und der Region -Feierstunde im Rathaus
Quelle: Rhein-Zeitung Koblenz, Montag 18.6.2007
Das Ehrenamt zu fördern, ist ein dringendes Anliegen der Politik und der Wirtschaft.
Einigkeit herrscht darin, dass es ohne das Ehrenamt in vielen gesellschaftlichen Bereichen erheblich "knirschen" würde. Der "Lokale Bürgerpreis " bildet eine Maßnahme, auf besondere ehrenamtliche Leistungen hinzuweisen.
KOBLENZ/REGION. Zum vierten Mal ist jetzt der "Lokale Bürgerpreis " in Koblenz und der Region vergeben worden. Unter dem diesjährigen Motto "Sportlich aktiv" konnten Vertreter von drei Sportvereinen des Landkreises und von vier Vereinen aus Koblenz die Ehrungen im Koblenzer Rathaus entgegennehmen. Initiiert und unterstützt wird die Vergabe von der Sparkasse Koblenz, der Kreissparkasse Mayen, der Stadt Koblenz und dem Kreis Mayen-Koblenz.
Dr. Eberhard Schulte-Wissermann, Koblenzer Oberbürgermeister und selbst einst Leistungssportler im Rudern, erinnerte an die große Bedeutung des Sports. "Sport in seiner Gesamtheit stellt die größte Ehrenamtsbewegung in der Geschichte der Bundesrepublik dar." Sport sei nach wie vor die Nummer eins der Freizeitaktivitäten in Koblenz: In fast 60 verschiedenen Sportarten von Asthmasport bis Wasserski, in rund 150 Vereinen und auf etwa 200 Sportanlagen seien mehr als 42 000 Einwohner von Koblenz sportlich aktiv. Sport entwickele beim Menschen ein wunderbares Verständnis von "Fair Play", so der Stadtchef. "Und das gehört zu den Tugenden, die fit fürs Leben machen, für den Alltag, über den Sport hinaus." Sport werde zum Integrationsfaktor für Jung und Alt, für Behinderte, für Menschen mit Einwandererhintergrund und für Randgruppen.
"Ähnlich wie beim Sport, den ja einige Zeitgenossen als Hinführung zum Mord sehen, scheiden sich beim Ehrenamt die Geister", pointierte Landrat Albert Berg-Winters. "Die, die sich im Verein engagieren, tun das meist gleich in mehreren Bereichen. Andere meiden das Ehrenamt völlig." Daher passe das diesjährige Motto gut zum Geiste des Preises, verbänden sich doch die Tugenden von Ehrenamt und Sportlichkeit im Sport quasi von alleine.
Den Rechenstift hatte Ernst Josef Lehrer, Vorstandsmitglied der Sparkasse Koblenz, angelegt: "Ehrenamtliche erbringen in Koblenz und im Landkreis pro Jahr Leistungen im rechnerischen Gegenwert von 250 Millionen Euro", sagte Lehrer. Dazu habe man festgestellt, dass diese engagierten Personen auch noch zu den eifrigsten freiwilligen Spendern gehörten.
Gefragt, wenn es um die Verleihung des Bürgerpreises geht, sind Übungsleiter, Betreuer, Vorstandsmitglieder und all diejenigen, die weiter die Sportlandschaft an Ort und Stelle nachhaltig prägen. Entscheidend für die Vergabe der Preise sind Originalität, Dauer und Wirkungskreis des Engagements.
Die Sieger werden zum Bundeswettbewerb gemeldet und haben die Chance auf einen weiteren Gewinn.
Aus den Händen des Koblenzer Stadtchefs Dr. Eberhard Schulte-Wissermann und des Landrats Albert Berg-Winters gab"s Urkunden für Ehrenamtler aus Karins Tanzgruppe Mendig, aus dem Taekwondo-Club Andernach, aus dem Andernacher Tennis-Club, aus dem Athletik-Sport-Verein Karthause, aus der Coblenzer Turngesellschaft, aus der Faustballabteilung von TuS Rot-Weiß Koblenz, von den Gülser Mosel-Skatern und für Ellen Metzinger, die Zuständige für die TuS-Bambini.
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